ᚴᚢᚿᛁᚿᚵᛆᛋ ?? – WTF..?

Was soll denn der Zeichensalat da oben?

Der Kundige hat sofort erkannt, es handelt sich bei dem Gekritzel um Runen. Genauer um die jüngere Futhark in der punktierten Variante. Und warum das jetzt? Kuningas entstammt der urgermanischen Wurzel kuningaz und bedeutet schlicht „König“. Und da wir ja inzwischen mit unseren Altsachsen auch eine frühmittelalterliche Darstellung haben, mir kam heute nur mal eben der Geistesblitz, man könnte „Kuningas“ ja mal auf traditionelle Weise schreiben.

Schicker hätte ich jetzt die Schreibweise ᚲᚢᚾᛁᛜᚨᛋ der älteren Futhark entsprechend gefunden, aber zu „unserer“ Zeit so um 780 n.d.Z. war diese Variante schon nicht mehr in Gebrauch. Wenn man es jetzt genau nimmt, müsste man zugeben, dass zu dieser Zeit wahrscheinlich im sächsischen Siedlungsgebiet bereits die lateinische Schrift verwendet wurde (sofern man überhaupt schreiben konnte). Runen wurden allerdings in Skandinavien noch deutlich länger verwendet, und sie sehen doch einfach schicker aus, oder? Und da wir ja quasi im Grenzgebiet leben… :mrgreen:

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Ach, erwähnte ich es eigentlich schon..?

L-Distanz. 18 Kilometer Ostsee. 35+ Hindernisse. 16. September 2017.

Save the Date! 😎

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14 Kilometer Ostsee

Und dann war es plötzlich so weit: Unser persönliches Lauf-Highlight des Jahres! Den ganzen Juli haben wir uns wie bekloppt und relativ erfolgreich darauf vorbereitet. Und den halben August haben wir dann damit verbracht, die gewonnene Kondition wieder zu verdaddeln! 😀 Will sagen, nach den vier harten Wochen Training Goliaz, die uns wirklich an die totale Leistungsgrenze gebracht hat, kam erstmal eine Woche Wacken Open Air mit viel Junk und wenig Sport. Danach wieder die Kurve zu bekommen, war echt hart. Zum Glück kam da noch die dritte Freeletics Hellweek, die ein paar der Verluste wieder wett machen konnte. Aber insgesamt, so zeigte sich dann am vergangenen Sonntag recht deutlich, sind wir im letzten Vierteljahr eindeutig zu wenig gelaufen! Gut, es ist ein ganz anderer Schnack, ob man hier bei uns im Hauswald über halbwegs befestigte Forstwege läuft, oder über so manchen Kilometer im feinen und tiefen Ostseesand. Und vierzehn Kilometer sind auch eine etwas andere Hausnummer, als sechs, acht oder auch zehn. Nach 10 Kilometer machten dann auch meine Beine endgültig zu, und es war schon ziemlich deprimierend, die letzten gut zwei Kilometer bis ins Ziel eigentlich nur noch Spazieren gegangen zu sein, während uns so langsam die Läufer der L-Distanz überholten. Oder waren das gar schon die ersten aus dem nachfolgenden Startblock? Aber genug gejammert! Kommen wir zu den Fakten und Feelings. Gelaufen sind wir, wie gesagt, die M-Distanz über 14 Kilometer mit 26 Hindernissen, wofür wir 2 Stunden und 49 Minuten gebraucht haben. Hier das offizielle Aftermovie für ein paar Impressionen:

Nach einem kurzen Warm up ging es auch schon über die erste Wall in die Startzone. Ok, das war nun wirklich keine Herausforderung. Nur knapp 1,20 oder so. Wenn das so bleibt, wird’s easy…  😛 Uns wurde noch ein bisschen eingeheizt, ein paar letzte Infos, dann ging es endlich auf die Strecke! Nach knapp 2-300 Metern die ersten drei „offiziellen“ Hindernisse in schneller Folge: „Over and out“ – Frankfurter Gitter im Karree aufgestellt. Viermal Hockwende, fertig, weiter zu „Dragon’s Ditch“ – das erste Mal in einer Sandkuhle nass werden. Quasi der „Vorfluter“ zu „RottenRiver“, der kurz darauf mitten auf der Promenade aufgebaut war.

Start. Foto: sportograf.com

Start. Foto: sportograf.com

Auf gut 15 Metern unter Bauzäunen im Wasser entlanghangeln. Spätestens hier waren wir dann komplett eingeweicht. Zum wieder Aufwärmen durften wir jetzt mal ein paar hundert Meter am Stück laufen. Und hier zeigte sich erstmals Nicoles altes Problem: Sie überpaced immer auf den ersten Metern derart, dass maximal 400 – 500 Meter laufen am Stück drin sind! Um das Problem endlich in den Griff zu bekommen, gibt es jetzt doch mal eine Laufuhr. Nächstes Hindernis: „Sporty Spider“ – ein vier Meter hoch gehängtes, frei schwingendes Cargonetz. Am Besten hängen sich ein paar Leute als Gegengewicht rein, dann geht es einfacher. Blöd nur, wenn einem der Kopf noch im Weg steht. Bisher zu wenig Adrenalin im Blut, das erschwert das Herüberklettern für manche doch erheblich… 😉 Spätestens nach diesem Hindernis waren die „jungen Wilden“ aus dem Team RKiSH auf und davon. Einzig Karin blieb tapfer bei uns beiden alten Säcken. Hier nochmal ein herzlicher Dank dafür! „No one get’s left behind!“ 400 Meter später – „Crew Carry“. Ein alter Autoreifen, vier Stricke mit Holzgriffen.

Foto: sportograf.com

Crew Carry – Foto: sportograf.com

Das ganze um einen Tennisplatz herum. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Eine Grundregel im Rettungsdienst lautet aber auch: „Der Zwerg geht am Berg“. Das bezieht sich darauf, dass beim Transport eines Patienten mit dem Tragestuhl im Treppenhaus der kleinere Kollege besser „am oberen Ende“ geht, weil das den günstigeren Winkel ergibt und der Patient so sicherer und komfortabler sitzt. Blöd nur, dass wir Vollprofis diese Regel nicht beherzigt haben. Es wäre durchaus schlauer gewesen, die Mädels hätten die Rollen getauscht, aber Karin wollte sich selbst und uns wohl was beweisen. Zum Dank bin ich dann auf dem Rückweg am Hang gelaufen (im Bild leider nicht zu sehen). Somit hatte sie es doppelt schwer… 🙂 Die nächsten beiden Hindernisse kamen weiter etwa in Vierhundertmeterabständen: „Weight Walker“ – Sandsackschleppen durch eine Streuobstwiese und „Team Tug“ – einen Treckerreifen am Seil durch den Staub ziehen. Wow, das haut doch echt mehr rein als gedacht! Kurz verschnaufen, dann rüber auf die andere Straßenseite. Drei Hindernisse in schneller Folge. „Whicked Wheels“, ein Container voller alter Reifen. „Triple Trauma“,

Barbwire Battle. Foto: sportograf.com

Barbwire Battle. Foto: sportograf.com

Strickleiter am Überseecontainer rauf, über einen Schwebebalken zum nächsten Container balancieren, eine Holzkonstruktion wieder herunter, und dann ging es endlich mal in den Matsch: „Barbwire Battle“. Aber auch nur ein bisschen, denn trotz Bewässerung gab es einfach nicht genug davon. Der Untergrund war einfach zu sandig und zu trocken. Und der Stacheldraht hing doch noch ziemlich hoch, wie man auf dem Bild deutlich erkennen kann. Army crawl geht einfach anders… 😈 Danach noch ein wenig auslaufen und im Küstenwind wieder leicht antrocknen, dann kam das erste echte Highlight des Runs: „Speed Slide“, eine mindestens 10 Meter hohe Wasserrutsche. Bis jetzt war das alles relativer Kindergeburtstag, aber das war jetzt mal die erste Mutprobe des Tages. „Warum mache ich diesen Scheiß hier eigentlich“ war so ziemlich der letzte Gedanke, bevor mein Arsch den Bodenkontakt verlor und kurz darauf mit Schwung im Wasser landete. Wow, spätestens jetzt war der Adrenalinspiegel ausreichend hoch für allen Blödsinn, den man so anstellen kann! Jetzt brauchten wir erstmal eine Abkühlung. Und die sollte bald schon kommen! Nächstes Ziel: „Freak Froster“. Ein Vorfluter mit kaltem Wasser, dann ging es ans Eingemachte: Der nächste Container war mit

Freak Froster. Foto: sportograf.com

Freak Froster. Foto: sportograf.com

Eiswasser gefüllt. Und ja, man _musste_ ganz runter. Ich behaupte ja immer noch, dass dieses Biest an der Erkältung Schuld ist, die uns danach erwischt hat! Erstaunlicherweise fühlte es sich anfangs gar nicht so furchtbar kalt an. Bis der Kopf unter Wasser war! Gehirnfrost ist kein Ausdruck!! Es dauerte Minuten, bis die Nebenhöhlen wieder entkrampft waren. Wohl schon das erste Anzeichen, dass da was im Anmarsch war. Den Grundstein dazu haben wir uns wohl am Freitag davor beim Lauf im Gewitterregen gehlegt, aber den Rest haben wir uns definitiv hier geholt. Naja, geht auch wieder vorbei…

Den Lauf zum nächsten Hindernis habe ich irgendwie nur halb mitbekommen, aber irgendwann war das Gehirn wieder aufgetaut und wir standen vor der „Wonder Wall 3.0“. 3.0 bezeichnet übrigens die Höhe der Holzwand. Klar, dass normale Menschen hier nur im Teamwork raufkommen. Räuberleiter unten, oben reicht einer der Hände, dann geht’s. Man muss nur auf das Gleichgewicht aufpassen. Und darauf, dass einem niemand ein neues Muster ins Gesicht zaubert… :mrgreen: Weiter ging es den Strand herunter. Hier zeigte sich erstmals, das Laufen im tiefen Sand einfach kacke ist! Über eine Wippe („Ball Buster“) ging es dann zum

Power Pipe 4.5 Foto: sportograf.com

Power Pipe 4.5 Foto: sportograf.com

nächsten Highlight: „Power Pipe 4.5“. Die berüchtigte Quarterpipe. Und ihr ahnt es schon – die 4.5 sagen etwas über die Höhe des Hindernisses aus. Auch hier kommen nur Aliens alleine hoch. Normale Menschen helfen sich dabei. Normale Menschen sehen auch irgendwann ein, wenn sie dieses Hindernis nicht schaffen, und gehen 15 Burpees machen. Unnormale Menschen versuchen es acht, neun mal, und werden beim neunten Mal aufgrund ihres Tittenbonus von Vorzeigeathleten mit aus zwanzig Metern gut sichtbarem Sixpack heraufgezogen. Hier bei ca. 6:20 gut zu sehen, was ich meine. Und ja, der Typ im blauen T-Shirt, der da den Kopf darüber schüttelt, der ist mir bestens bekannt. Nicole gehörte übrigens auch zu den unnormalen Menschen. Sie ist schon nach dem zweiten Versuch Burpees machen gegangen… 🙄 Hinter der Pipe wäre der Lauf dann zuende gewesen, hätten wir „nur“ die S-Distanz gebucht. Aber für uns ging es jetzt weiter zur „Super Swing“, einer Seilschaukel. Zuwenig Körperspannung befördert einen hier direkt ins Wasser. Zuwenig Griffkraft läßt einen das Seil ein wenig herunterrutschen und so zu früh auf der anderen Seite aufkommen – und befördert einen ins Wasser. Bei Ninja Warrior wäre spätestens hier für mich das Aus gekommen, sieht man mal von dem Umstand ab, dass ich die Pipe ja auch nur mit Hilfe geschafft habe.

Instable Islands Foto: sportograf.com

Instable Islands Foto: sportograf.com

Gut, nass war ich also schon mal wieder ein bisschen, also kann man auch mal ganz ins Wasser gehen. „Instable Islands“ hieß das nächste Hindernis an der großen Seebrücke. Nur fehlten diese Islands mal direkt, und so musste man nur durchs Wasser waten und ein weiters Cargonetz hochklettern. Aber den hätte ich mal sehen mögen, der sich auch nur bei leichtem bei Seegang auf den Instable Islands hätte behaupten können! Über die eroberte Seebrücke ging es dann für gut einen Kilometer am Stück ab auf den Deich. Was dann folgte, hieß „Beasty Balance“. In der Beschreibung hieß es, ein Seil sei hochzuklettern. Zum Glück war es doch nur eine Strickleiter. Allerdings eine freihängende. Oben angekommen galt es, über einen doch arg glitschigen Balken zu kommen. Aufstehen war den meisten doch zu heiß, also rutscht man am besten mit dem Mors darüber bis zum Überseecontainer, weiter auf den nächsten, diesmal trockenen Balken um dann eine Stange herunterzurutschen. Hört sich relativ einfach an, oder? Also weiter zur „Boulder Box“. Eine Holzwand an verhältnismäßig kleinen Griff- und Trittleisten entlangklettern, eine Stange entlanghangeln und noch eine Holzwand seitlich überwinden. That’s it, that’s fun! Durch die Graudüne am Fuß des Deichs ging es nun zur „Hit the Hole“. Auf dem Weg dorthin wurde mir aber langsam klar, dass die restliche Herausforderung des Laufs keinesfalls die noch kommenden Hindernisse sein werden, denn so langsam machten die Beine zu und mein linkes Knie fing an, sich bemerkbar zu machen. Inzwischen gab Karin aber mithilfe ihrer Polar V800 das Tempo vor, so dass der Lauf insgesamt gleichmäßiger wurde. „Hit the Hole“ war eine 4m hohe, steile Holzpyramide. Mit zwei Pinnen ging es Loch für Loch hinauf. Für die Füße gab es wahlweise eine Latte mit ausgesägten Keilen oder eine aufgelattete Leiter. Allzuviel Halt bot beides indes nicht. Hier trennten sich erneut die

"Dirty Duck" Foto: sportograf.com

Dirty Duck. Foto: sportograf.com

Wege. Rechts am Strand entlang ging es für die Irren, die unbedingt noch 4 Kilometer und 8 Hindernisse drauflegen wollten. Links liefen wir weiter zum „Clumsy Cliffhanger“, einer dachförmig aufgehängten, 7 Meter langen Monkey Bar aus Strickleitern. Nocheinmal ein Test für Griff- und Armkraft. Nicht mehr so sehr mein Problem, aber für Nicole und Karin machte es noch vor der Mitte „platsch“. Das bedeutete Burpees. Gnädigerweise erlaubte der Steward, diese aufzuteilen. 15 durch drei sind fünf für Jeden, das geht ja schnell… 😀 Ok, um ehrlich zu sein, wäre ich auch fast noch hereingefallen. Aber nur durch – natürlich – den eigenen Hochmut, ich könne einfach die letzte Sprosse auslassen und mich schon an Land schwingen. Ja, hat geklappt. Aber beinahe hätte ich doch noch das Gleichgewicht verloren und wäre fast auch im Wasser gelandet. Aber gerade nochmal gut gegangen. Nach den Burpees ging es durch ein Waldstück zurück Richtung Start und Ziel. Nur noch wenige Hindernisse waren jetzt zu überwinden;

Zieleinlauf, davor "Foam Fest" Foto: sportograf.com

Zieleinlauf, davor „Foam Fest“ Foto: sportograf.com

einmal ging es noch komplett ins Wasser. Aber das Größte Hindernis war jetzt der Weg an sich. Fast nur noch tiefer Sand! Und die Beine waren jetzt richtig schwer und eigentlich sind wir nur noch ins Ziel gewandert. Was freuten wir uns über das Siegerbier, eine höchst gesunde Currywurst mit Pommes und eine Dusche! Und nein, sie war definitiv nicht warm! Der Rest des Teams schmiedete schon fleißig Pläne. Im Oktober ist noch der Mud Masters, man wolle dort noch starten. Und im nächsten Jahr dann doch bitte auch hier unbedingt die L-Distanz. Nun, wir sind für dieses Jahr fertig mit dem Thema. Aber die Ziele für nächstes Jahr stehen schon fest: Strongmanrun Wacken über die volle Distanz, Xletix Norddeutschland auch gerne wieder, und warum nicht die 18 Kilometer? Und ich habe mir fest vorgenommen, mindestens einen Strong Viking zu Laufen. Wenn die Kids wirklich mitmachen, auch zwei: Nämlich dann einmal die Family Edition und einmal eine Water Edition, beides möglicherweise in Nijmegen. Das dann auch nur zum Kennen lernen, denn ein Projekt für 2018 habe ich mir in den Kopf gesetzt: Viermal Strong Viking über die „Beast“-Distanz (19+ Kilometer mit 40+ Hindernissen), und mir damit den „Varjagen“-Torque holen! Glücklicherweise hat sich schon Lars freiwillig gemeldet, diese Laufserie mit mir zu testen und Mathias aus unserem Freeletics-Feed will das Projekt „Varjagen“ mitmachen, denn noch zeigt mir Nicole nen Vogel, wenn ich sie darauf anspreche. Noch! Aber spätestens Freitag kommt ihre Polar, dann kann das Lauftrainig wieder losgehen… 😉

 

Next Level! (Oder: Äääääh…, ja…)

Wie war das noch gerade? Ende Februar wollte ich noch eine ausführlichere Statistik erstellen? Ups… Irgendwie ist mir die Bloggerlaune wohl zwischenzeitlich abhanden gekommen! 😳 Naja, ok, schaun mer mal, vielleicht pfusche ich die ja doch noch mal zusammen.

Was aber ist inzwischen passiert? Im Grunde nicht viel! Der alltägliche Wahnsinn, könnte man sagen. Wer uns auf FB und seit neuerem in erster Linie auf Instagram (->) folgt, ist relativ auf dem Laufenden. Sporttechnisch sind wir weiterhin voll dabei, wobei sich seit Monaten nun schon rein zahlentechnisch nicht mehr viel verändert. Zumindest auf der Waage, aber wer glaubt schon so einem technischen Gerät, wenn man Augen hat, zu sehen..? :mrgreen:

Bild: Tilo Fritz, Bea: selbst

Bild: Tilo Fritz, Bea: selbst

Der neueste Spleen sind jetzt aber Obstacle Course Runs – zu Deutsch Hindernisläufe. Das sind diese Läufe durch die Wallapampa über Stock, Stein und durch Matsch und Wasser, die so mancher Wehrdienstleistender verflucht hat. Nur, dass man da heutzutage keinen Sold dafür bekommt, sondern noch Startgeld bezahlen muss. Wie doof kann man eigentlich sein???  😀 Angefixt wurden wir in Wacken beim Strongmanrun, zu welchem wir uns aus einer Laune heraus quasi direkt nach dem W:O:A 2015 angemeldet hatten. 10 Kilometer über wechselnden Untergrund, garniert mit gar lustigen, aber machbaren Hindernissen. Gebraucht haben wir für den

Bild: Tilo Fritz, Bea: selbst

Kurs unfassbare zweieinviertel Stunden, wobei da schon mindestens mal eine halbe Stunde an Wartezeit vor den letzten großen Hindernissen draufging. Dennoch haben wir uns direkt wieder für nächstes Jahr angemeldet, diesmal dann für die volle 20Km-Distanz! Damit die Wartezeit bis dahin nicht so lang ist, haben wir uns mit den Kollegen aus der RKiSH, mit denen wir auch in Wacken am Start waren, auch kurzentschlossen für die Mittelstrecke (ca. 16Km) des Xletix am 18. September in Grömitz gemeldet. Länger, weiter, extremere Hindernisse. Ok, und sind wir jetzt fit genug dafür? Naja, ankommen werden wir wohl, zumal es nicht um die Zeit geht. Aber fit genug kann man für solche Läufe wohl nie sein, oder?

 

 

Day 0 – Initial Duties OCR-XTRM

Gerade recht kommt da im Juli die neue Challenge von Goliaz, einer Art „Abkömmling“ von Freeletics. Die wird ganz auf die Vorbereitung auf Hindernisläufe zugeschnitten sein, wie man schon aus dem Namen schließen kann: OCR-XTRM. Seit heute sind die Initial Duties veröffentlicht, quasi der Eingangstest. Bei Goliaz ist es zu Beginn und zum Schluß einer jeden Challenge üblich, den aktuellen Leistungsstand per „einfacher“ Max-Tests zu ermitteln (siehe Bild links). Diesen Eingangstest werden wir dann wohl morgen nach dem Wachwerden mal gaaaaaanz locker angehen.  😎 Auf die Ergebnisse werden dann nämlich die Anforderungen für die täglichen Workouts auf jeden(!) registrierten Teilnehmer individualisiert. Und anstrengend wird das ganze allerspätestens in Woche 3 von ganz alleine. Das habe ich im Mai bei der letzten Challenge „Super you“ schon herausgefunden. Damals habe ich tatsächlich nach Woche 3 abgebrochen, was mich im Nachhinein immer noch fuchst. Aber ich war einfach am Ende meiner Leistungsfähigkeit angekommen und brauchte doch etwas mehr als zwei Tage zur Erholung. Und wozu sollte ich sinnlose Verletzungen oder Schlimmeres riskieren? Eben. Nochmal passiert mir das aber nicht, das habe ich mir geschworen! Die Ergebnisse des Tag 0 gibt es mit ziemlicher Sicherheit anschließend auf Instagram zu sehen…

Jetzt aber erstmal auf zur Nachtschicht. Stay safe! 🙂

-C.

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Februar – oder (fast) ein Jahr Freeletics

Aber eben noch nicht ganz. Zum Einjährigen, am 25.2., werde ich dann wohl mal wieder eine ausführlichere Statistik veröffentlichen. Inzwischen aber ist erstmal Februar. Was in einem Schaltjahr bedeutet, dass es wieder einmal 29 Tage in einem Februar gibt. Findige Freeathleten haben herausgefunden, dass es ja 29 Standardworkouts bei Freeletics gibt. Hey, daraus muss man doch eine Challenge machen können! Und wem die Bulldog-Challenge dann doch ein kleines bisschen ZU hart ist, der wählt halt eben die abgespeckte Variante der 29 Götter in 29 Tagen. Ich habe mich dann, direkt nach der zweiten Hellweek, dazu entschlossen mal mitzumachen. Das bedeutet aber eben neben dem Coach Stuff noch fast jeden Tag ein zweites Workout. Auch eben solche Hämmer wie Zeus, Poseidon oder Kronos, an die ich mich bis jetzt nicht herangetraut habe, weil mir vielleicht auch noch ein paar Fähigkeiten fehlen. Aber wozu gibt es Klimmzugbänder? Und Handstand Pushups kann man ja auch mit Pike Presses elevated Feet ersetzen. Gibt es halt keinen Stern. So what? 😛

Bis jetzt liege ich gut im Zeitplan, aber so langsam macht soch doch ein bisschen Müdigkeit breit. Deshalb noch im Nachhinein ein extra #clapclap für Ramon, Stefan und Monika, die sich diese 29 Workouts in 24 Stunden reingehauen haben! Bis ich da angekommen bin, dauert es mindestens noch 2 Jahre. Falls ich da je hin will. 😉

Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich habe da ein dringendes Date mit Artemis. Falls die Göttin Sunna mich aufstehen lässt…

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Alle Jahre wieder!

So klingt es derzeit wieder durch viele Wohnzimmer auf der ganzen Welt. So und so ähnlich flimmert es aktuell auch durch die diversen Netzwerke. Dem schließen wir uns einmal mehr an. 2015 war gewiß nicht unser schlechtestes Jahr, und wir hoffen, es geht euch ähnlich. Laßt uns alle dafür sorgen, dass auch das nächste Jahr ein wirklich Gutes wird, selbst wenn wir auf den ganzen Mist in der Welt nicht wirklich Einfluß haben!

Transformationsfrust!

Seit über acht Monaten erzähle ich jetzt hier was von Ernährungsumstellung, clean eating und Sport. Wie gut uns das tut. Wie sehr wir uns, bzw. unsere Körper sich verändert haben. Wie oft haben wir euch davon vorgeschwärmt und versucht, euch diesen Weg auch schmackhaft zu machen. Heute dann das:

Tut das nicht!!

Es könnte euch dann nämlich so gehen wie mir: Heute Abend geht es nach Hamburg ins Kabarett. Man(n)* braucht da etwas anzuziehen, denn schließlich möchte man nicht wie der allerletzte Schlunz da herumlaufen. Also ab in den Kleiderschrank und siehe – die ärgste Befürchtung hat sich bewahrheitet. Von 8 Hosen (von denen ein paar früher mal recht eng saßen) passen aktuell gerade mal 2 Levi’s 501 so lala, und die gehörten auch mal der Frau! Von 4 Röcken (ja, ich besitze sowas, stellt euch mal vor) ist gerade mal noch einer halbwegs tragbar, scheidet für heute Abend aber stilistisch vermutlich aus. Von Hemden (ja, auch so etwas besitze ich) will ich gar nicht erst anfangen; den Versuch habe ich mir direkt erspart. Und nu? Also doch Schlunz. So what…

*) Frau braucht das aus. Und die kommt gleich, eh schon frustriert von der Inventur nach Hause, und dann geht das Spiel von vorne los! Ich geh‘ dann schon mal in Deckung…

Also: Falls ihr nicht Gefahr laufen wollt nichts mehr anzuziehen zu haben – bleibt einfach mit Pizza und Burger auf eurer Couch hocken. Dann passiert euch das auch nicht. 😈

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Warum Freeletics dem Fitnesstudio* überlegen ist.

Eins vorweg: Dies gilt für uns. Vielleicht aber auch für euch. Manch Anderer kann aber der klassischen Muckibude aber auch etwas abgewinnen. Nur ändern werden sie da wahrscheinlich nicht allzuviel. Freeletics (und ähnliche Systeme) hingegen reißt einen heraus aus unserer Lethargie, tritt uns in den Arsch und bringt uns sowohl permanent an unsere Grenzen, wie auch an die frische Luft! Man geht einfach raus und zieht das Ding durch, egal was für Wetter ist. Regen? Pah! Sturm? Die Schafe haben noch Locken, also ist das kein Sturm! Schnee und Eis? Eine Herausforderung! Diese Erkenntnis überkam mich gestern mal wieder im Endorphinrausch meines ersten Helldays. Wir erinnern uns: Helldays kommen alle 15 Wochen wieder, genau zwischen zwei Hellweeks, und bringen uns drei Tage lang zwei Workouts. Diesmal hat es mich mit Hermes** und 4/6 Kentauros einigermaßen glimpflich erwischt, während Nicole sich mit Helios und einer doppelten Nyx herumschlagen durfte – und nach anderthalb Stunden pitschnass hereinkam, da das angekündigte Sturmtief „Heini“ nach knapp der Hälfte der Workouts den ersten Regen vor sich her trieb.

Hingegen gibt es wohl zwei Typen von Benutzern von Fitnesstudios: Der Archetyp des eisenfressenden Muskelbergs und der Archetyp der jungen, hippen, schwatzenden aber nicht schwitzenden Tussi, die das Gym als eine Art Ausrede oder Rechtfertigung für ihre ausgeprägte Ess- und Verhaltensstörung benutzt. Irgendwo am Rand sind da noch die Verzweifelten, die hier ziemlich erfolgsarm versuchen mittels eines von einem gelangweilten Angestellten zusammengeschusterten „Trainingsplans“ ihre eingerosteten Knochen zu mobilisieren und die Fettringe zum Schmelzen zu bringen. Erfolgsarm allein deshalb, weil die klassische Muckibude eins nur bei wenigen schafft: Zu motivieren. Einen da abzuholen, wo der Zivilisationsmensch dringend mal heraus muss: Aus der Komfortzone der heimischen Couch! Wie denn auch, wenn man auch einem Crosstrainer steht, der per Muskelkraft die Maschine antreibt, die einen üblicherweise auf besagte Couch nagelt: Die Glotze. Ja, das muss wohl einer der neuesten Hypes sein – die muskelbetriebene Volksverdummungsmaschine! Mein Gott, Walter!

*) und warum ich mich weigere, „Fitnesstudio“ gemäß der Rechtschreibreform mit drei „s“ zu schreiben: Es sieht einfach kacke aus! 😉

**) Wem das alles nur griechische Götter sind, und wer wissen möchte, was das in „Arbeit“ bedeutet, der möge einfach Laut geben.

Blogginglaune… :)

Nee, nur noch ein kleiner Nachschlag. Auf der dunklen Seite der Macht (FB) geht es ja seit einigen Wochen so richtig heiß her! Fast scheint es nur noch ein Hauptthema zu geben: Die Flüchtlinge, die tatsächliche oder herbeigeredete Krise derentwegen und unser Umgang damit. Eins direkt vorweg, um das nochmal in aller Deutlichkeit klar zu stellen: Die in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verfassten Artikel sind allgemein und für alle Menschen gültig unstreitbar und unveräußerlich! Ich möchte hier insbesondere auf Artikel 1 und 14 verweisen. Nicht wirklich diskutieren möchte ich dagegen darüber, welche Menschen in welcher Anzahl in welche Richting fliehen, wo sie aufgenommen werden können oder sollten und warum. Oder eben nicht. Hier möchte ich nur jeden Menschen einmal bitten, sich vorzustellen, ein Einwohner beispielsweise von Damaskus zu sein. Gut gebildet, mit einer Familie und einer guten Arbeit gesegnet. Ihr habt einen guten, dem westlichen Standard einigermaßen entsprechenden Lebensstil und -standard. Und jetzt fallen euch täglich Bomben auf den Kopf. Euer Haus wird ausgebombt. Vor der Stadt stehen Spinner, die ein knapp 1400 Jahre altes Buch und darauf aufbauende Schriften ein klitzekleines Bisschen zu ernst nehmen und euch dazu zwingen wollen, euren weltoffenen Lebensstil vollständig aufzugeben und stattdessen in eine Art real existierendes, islamisches Mittelalter zurückzufallen. Würdet ihr im Ernst dort bleiben? Frage Teil B: In welche Richtung würdet ihr abhauen? In die, wo ebenfalls islamische Religioten und ihre Scharia das sagen haben, oder dorthin, wo ihr vermutlich euren Lebensstil am ehesten wieder aufnehmen könnt? Jo, genau.

Auf FB bin ich heute Abend über folgende Zeilen gestolpert:

„In den nächsten Wochen feiert das christliche Abendland einen ungarisch-römschen Soldaten, einen türksichen Bischof, einen aramäischen Wanderprediger, ein paar jüdische Hirten und drei persisch-arabische Sterndeuter. Man stelle sich vor, die würden als Gruppe im Advent versuchen, Montags in Dresden über den Weihnachtsmarkt zu laufen.“ Ich hab mal die Namen der zitierten Personen weggelassen. Ich bin mir sicher, als native Bewohner des christlichen Abendlandes könnt ihr die aus dem Eff Eff aufsagen.

Zurück zu Parmesan, Winterbock und Boerne und Thiel…

Summer of Changes – oder neue Wege gehen…

„Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Strasse, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen.“ (Bilbo Beutlin)

Ich habe ja versprochen, etwas ausführlicher von unserem neuen Weg zu erzählen. Wer sich an unsere Finnlandreise letzten Sommer erinnert, weiß vielleicht noch, wie frustriert wir damals in Helsinki ankamen. Fett und träge in einer Stadt voller augenfälliger Jugendlichkeit und Sportlichkeit. Schon lange zuvor waren wir unzufrieden mit uns. Nein, nicht mit unserem Leben an sich, aber mit der Art und Weise, wie wir es lebten. Oder wie wir es an uns vorbeiziehen ließen und dabei immer weiter Junkfood und Bier auf unserer Couch konsumierten. Und dabei immer fetter wurden. Als wir vor fünf Jahren nach Schleswig-Holstein kamen, waren wir zwar auch nicht der Inbegriff von Fitness und Idealmaßen, aber dennoch in einer gänzlich anderen Verfassung als vergangenen Sommer. In kürzester Zeit hat uns unsere Trägheit zehn bis fünfzehn Kilo auf der Waage beschert. Und was haben wir nicht alles versucht, um dem Einhalt zu gebieten! Fitnessstudio – hat nicht geklappt. Nach wenigen Wochen waren wir nur noch zahlendes Mitglied. Vegetarismus – hat nicht geklappt. War kein Fehler in dem Sinn, hat aber nicht den Durchbruch gebracht. Ich könnte hier noch einige Fehlversuche aufzählen. Ende letzten Jahres zeigte Lars uns, was Rasmus für ein Wahnsinssprogramm durchzieht: Freeletics. Wir haben uns ein paar Videos von der App und auf YouTube reingezogen und waren irgendwas zwischen fasziniert und entsetzt. Entsetzt über die Übungen, die ja wohl niemand bei geistiger und körperlicher Gesundheit durchführen kann und fasziniert über die angeblichen Erfolge, die die so genannten Free Athleten so haben wollten. Und wieder ad acta. Das ist ja wohl nichts für uns!

Anfang diesen Jahres war der Frust über unsere Körperlichkeit dann richtig groß! Am 15. Februar begann dann endlich unsere Reise bei 105, respektive fast 81 Kilo und 112, bzw. 102 cm Bauchumfang. Wir erinnern uns an diese Bilder:

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 Zuerst waren da diese 30-Tages-Challenges, welche aufeinander aufbauten. Allein das stellte uns zuerst vor (hauptsächlich mentale) Probleme. Da waren Steigerungen drin, die uns vollkommen unmöglich vorkamen. Wie nur? Wie soll man das schaffen, wenn man so unbeweglich und fett ist? Die Antwort war eigentlich ganz einfach: Einfach machen! Kopf frei machen und machen. Und so lief es dann auch wie am Schnürchen. So gut, dass wir bald schon leicht gelangweilt und unterfordert waren. Ich erinnerte mich, da war doch noch etwas. Etwas, was deutlich mehr fordern soll. Die App war schnell geladen, die Anleitungsvideos dazu auch. Es standen in der Free Version ca. zehn Übungen in drei Schwierungkeitsstufen und fünf komplette Workouts zur Auswahl. Die App haut direkt nach der Anmeldung einen raus: Athlet! Wow, so hat mich noch niemand angesprochen! Ich? Athlet? 😯 Never ever! Ich will doch bloß ein paar Kilo verlieren und mich wieder besser bewegen können. Das waren auch Nicoles Gedanken dazu. Eher mal Skepsis. Und wir sollten gleich mal eben mit dem ersten Workout beginnen: Metis. Die Workouts sind sämtlich nach griechischen Göttern(1) benannt. Metis besteht aus drei Sätzen je dreier unterschiedlicher Übungen mit verschiedener Wiederholungszahl. Die Hauptkomponente: Burpees! Ein Burpee ist eine Art Liegestützsprung. Runter in die Hocke, mit den Armen aufstützen, Beine möglichst explosionsartig nach hinten, ablegen, wieder aufstützen, mit beiden Beinen gleichzeitig nach vorne und zum Abschluß ein sauberer Strecksprung. Und wieder von vorn, das Ganze. Metis fordert davon insgesamt 45 Stück. Klingt ja erstmal nicht so viel. Ich schaffe den ersten Satz und war dann erstmal fertig mit der Sache! Die App meckert: Aufgeben ist keine Option! Oh doch, das war eine Option! Die nächsten drei Wochen machen wir erstmal mit der 30-Tage-Challenge weiter und schieben einzelne Übungen mit ein, bevor wir uns nochmal mit Metis anlegen. Allerdings „nur“ in der leichten Variante. Ich brauche 7:32 Minuten dafür und bin danach fertig wie ein Lachsbrötchen! Meine Lunge brennt, pfeift auf dem letzten Loch und es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis ich wieder runterkomme. Aber ich habe es durchgezogen! Endorphine fluten meinen Kreislauf, mein Gehirn. „Geiler Scheiß, das ist zwar fucking anstrengend, aber das macht ja sogar Spaß!“ :mrgreen: Trotzdem dauert es nocheinmal drei Wochen, bevor wir uns an die Standardvariante herantrauen, die ich dann mit 12:02 Minten schaffe. Das Resultat war dann ähnlich, wie beim ersten Mal in leicht, aber wir waren endültig angefixt. Nach dem Ende der zweiten 30-Tage-Challenge haben wir uns dann jeweils die Vollversion mit Coach geleistet, und das gleich für ein ganzes Jahr. Erstens spart das am Meisten, und zweitens wollten wir ja inzwischen wirklich unseren Leubensstil ändern, und nicht wieder in die Jojo-Falle tappen. Und in der Tat konnten wir die ersten zarten Ergebnisse feststellen. Dazu gehört natürlich auch eine fast komplette Ernährungsumstellung. Niemand kann allen Ernstes behaupten, dass man sich von dem Fraß, den man sich so Gedankenlos reinschaufelt, wirklich gesund ernähren kann. Das Motto ab sofort: Eat clan! Reduziere Kohlenhydrate, iß mehr frisches Gemüse. Koche frisch und mit hochwertigen Zutaten. Wenn Fleisch, dann frisches aus guter Haltung. Eigentlich sind das ganz einfache Dinge, über die man sich halt nur mal ein bisschen Gedanken machen muss. Die Küche und die Vorratshaltung musste ein wenig umstrukturiert werden. Weizenprodukte wurden nach und nach komplett aus unserer Ernährung verbannt. Das Resultat, ich erwähnte es ja bereits: Wir wurden belächelt, angezweifelt, ja sogar angefeindet. Nur „blöd“ halt, dass das Resultat auf der anderen Hand unser Erfolg ist! Hm, ich frage mich, ob das jetzt irgendwie arrogant klingt. Ist aber einfach mal so. 😛

Cut. Dieser Beitrag dümpelte jetzt seit Mitte September herum. Inspiriert und geflasht von unserer ersten Hellweek wollte ich unsere bisherige Reise skizzieren. Irgendwann beim Schreiben, Statistik führen und Diagramm erstellen ging mir die Frage durch den Kopf, für wen ich das hier eigentlich mache. Eben: in erster Linie für uns selbst. Feedback gab es ja kaum, und wenn, dann meist nur über die auf FB verlinkten Beiträge. Und so verschwand der Beitrag erstmal im Nirvana. Bis wir gestern Abend bei Gløgg am Feuer im Gesindehaus darüber sprachen. Matthias und Silvia ermutigten mich, ihn doch noch zu veröffentlichen. Ich werde es tun, ihn allerdings auch nicht mehr ändern oder weiterschreiben. Die Gedanken von damals sind eh futsch…

Jetzt meine Frage: Soll ich überhaupt weiter über unsere Transformation bloggen?

2 Cent für eure Gedanken! Und 5 Cent für eure Fragen, gerne auch zum Thema… 😉

(1) Mit einer Ausnahme: Eine Göttin kommt quasi doppelt vor: Aphrodite und ihr römisches Pendant, Venus