Life Changing? Ein Resümee.

Das „Life Changer Transform Projekt“ von Goliaz ist zu Ende! Von Anfang Januar bis Ende Mai, vier Monate, drei Challenges mit personalisierten Workouts. Fünf mal Trainingspläne mit gezielt gesetztem Fokus und Vorgaben für die Ernährung mit Makro- und Kalorienzielen. Hier ist das Ergebnis:

Ja, man sieht durchaus etwas. Aber der große Wurf war das jetzt nicht. Hat es jetzt unser Leben verändert? Ich denke nicht. Wer trägt dafür die Verantwortung? Der Coach? Nein, Eduardo hat alles gegeben!
Ich, bzw. in dem Fall Nicole und ich ganz allein tragen die Verantwortung! Wir haben zwar beim Sport so ziemlich alles gegeben, sind zum Teil echt über die Grenzen gegangen, haben trotz Verletzung und Krankheit weitergemacht. Aber wir haben auch eben NICHT immer konsequent an die Ernährung gehalten. Ganz ehrlich? Bei unserem Lebensstil ist es auch sehr schwer, permanent um dieses Thema zu kreisen! Wir arbeiten beide gemeinsam 48 Stunden die Woche in Wechselschicht, haben ein Haus mit Viechern und jeder von uns noch einen Partner, der Aufmerksamkeit und Zeit benötigt. Dazu sind wir oft unterwegs in der großen Stadt. All das kostet Zeit und Kraft. Der Sportanteil hat quasi den Rest gefressen. Für Kochen und Mealprep, ja manchmal nicht mal für Hausarbeit und Einkaufen blieb da nicht mehr viel übrig. Ja, wir HÄTTEN viel mehr erreichen können. Wenn wir uns wie vor vier Jahren NUR auf Ernährung und Sport konzentriert hätten. Auf Kosten anderer Dinge. Ja, wir HABEN die Tools, um aus unseren Figuren noch mehr herauszuholen. Die hatten wir prinzipiell ja auch vorher schon. Es fehlte uns tatsächlich an der Konsequenz, der Zeit und dem Willen. Wir sind trotz des wieder gewachsenen Speckmantels fitter als selten zuvor. Ich war bereits 10, ja 12 Kilo leichter, runter auf 76 Kilo auf dem Höhepunkt. Das war vor zwei Jahren etwa. Da war für mich für meine Verhältnisse fast schon „skinny“, aber, so sagten manche, ich sah aus wie der Tod auf Socken. Heute sind wir beide wieder schwerer, fetter, haben aber mehr Kraft, Muskeln und Skills. Was ist denn jetzt besser?

Das Ende dieses Trafo-Projekts ist jetzt nicht das Ende unserer Reise im Fitnessland. Aber ich für meinen Teil werde nicht mehr irgendwelchen Idealen nachjagen! Wir brauchen mit Mitte/Ende 40 kein Sixpack mehr und wir müssen uns auch nicht mit Hyperathleten vergleichen, die vielleicht 10, 20 Jahre jünger sind. Wir brauchen uns aber auch nicht vor ihnen verstecken.

Wir werden weiter daran arbeiten, das beste aus uns herauszuholen, aber ohne etwas oder jemanden dabei zu vernachlässigen. Wir werden weiter so inkonsequent auf unsere Ernährung achten, wie die letzten anderthalb Jahre. Wir werden weiter bei den Challenges dabei bleiben. Wir werden weiter an neuen Skills arbeiten. Vielleicht werden wir sogar wieder am nächsten Transformationsprojekt teilnehmen. Aber als „Gäste“, nicht als Challenger.

Vielen Dank, Eduardo, für diese vier Monate!

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