Nachtrag – Quo vadis..?

Montag.
Der Tag nach dem Lütjenburger Aufbruch. Ich versuche, ein Update vom Wochenende zu verfassen. Natülich während des Dienstes, aber hey, die halbe Welt ist der Meinung, ich werde hier nicht für privates Bloggen bezahlt. Recht hat die Welt!
Dienstag.
The same! Inzwischen ist es 22:20, nd ich schaffe es tatsächlich, mir noch ein paar Minuten hierfür abzuringen. Also, was ist in der Zwischenzeit geschehen?

First of all – natürlich hat der erste Vorsitzende des Vereins unsere Absichtserklärung, nächstes Jahr nicht mehr den Sanitätsdienst leisten zu wollen, mitbekommen. Natürlich war man not amused. Natürlich wurden aber auch all unsere Bedenken beiseite gewischt. Natürlich liegen zwischen Wacken und Lütjenburg ein paar Kilometer und natürlich geht der Standardtourist der SH-Ostseeküste, den man als Besucher auf die THB locken möchte, nicht unbedingt nach Wacken. So weit, so gut. Aber es gibt mehr als genug andere Wochenendveranstaltungen im Sommer, viele davon langjährig etabliert. Und es gibt noch eine Großveranstaltung in Hamburg an diesem Wochenende, den CSD. All das wird nicht unbedingt Besucher fern halten, aber mit Sicherheit den einen oder anderen Aktiven, die eine oder andere Gruppe weiter ausdünnen. Aus meiner ganz persönlichen Sicht gibt es nur einen einzigen nachvollziehbaren Grund, den Termin vom zweiten Juli-Wochenende nach hinten zu verschieben, nämlich die relative Nähe zu Pfingsten und damit zum Wikilager. Aber sei’s drum! Die Aussage des Vorstandes ist, der Termin sei nicht in Stein gemeißelt, und man wolle sehen, wie es so laufe. Hoffen wir mal, dass es so läuft, dass der Termin wieder vom ersten Augustwochenende verschwindet!
Etwas überraschend war für uns allerdings die Hartnäckigkeit, mir der wir “genötigt” wurden, wenigstens zu Pfingsten 2020 wieder zur Verfügung zu stehen. Konsequenz, dein Name sei Kuningas!! Wir sind also schneller umgefallen als eine Schaufel im Hamburger Hafen. Wirklich schade einerseits, denn eigentlich hatten wir uns schon sehr gefreut, das WGT endlich noch einmal besuchen zu können solange der antifaschistische Schutzwall nicht wiedererrichtet ist. Andererseits ist und bleibt das natürlich eine Kosten/Nutzenrechnung einerseits, und natürlich hängt andererseits doch ein bisschen das Herz an der Burg und den lieben Menschen, die wir da immer wieder treffen. Und zum zweiten Termin wird uns wohl, so wie es aussieht Lars Hoffmeister und ein noch zu findender Kollege vertreten.
Eine schöne Entwicklung ist, dass viele der aktiven Gruppen den Septembertermin so ins Herz geschlossen haben, dass dieser wohl ab dem nächsten Jahr nicht als Markt für die Öffentlichkeit, aber als Aktivenlager und Burgbelebung fortgeführt wird. Darüber freuen wir uns wirklich sehr, und sobald wir unsere Jahresplanung 2020 überblicken können, sehen wir zu, dass wir dabei sind!
Wie es also aussieht, kommen wir tatsächlich nicht vom Mittelalter los. Naja, wozu auch? Nur ganz ehrlich? Die Burg ist ein toller Ort, um großartige Leute zu treffen. Um Energie zu tanken, auszuspannen und ggf. Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht kommt. Aber auf diese Märkte kann ich langsam wirklich gut verzichten. Lieber ein oder zwei gute Belebungen mit Freunden, davon hat man mehr. Nur solange man uns so wirkungsvoll besticht, können wir unmöglich nein sagen.
Apropos Belebungen: Ich warte wirklich händeringend auf unseren Jahresdienstplan 2020! Die Idee hatte ich schon letztes Jahr, aber vieleicht kann man das ja endlich nächstes Jahr umsetzen.
Nämlich eine Burgbelebung für ein Wochenende mit wirklich ausgesuchten Freunden zu organisieren… 🙂

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