Fornication Under the Command of Hank!

Ganz klammheimlich haben wir uns zu Serienjunkies entwickelt. Irgendwas braucht man ja, um die schlaffen Tage zwischen den Nachtdiensten vollzustopfen. Schlaff? Oh ja, dazu im nächsten Beitrag mehr…

Man kann ja inzwischen weder Staats- noch Werbefernsehen gefahrlos sehen, ohne Gehirnkrebs zu bekommen. Also haben wir inzwischen eine stattliche DVD-Sammlung. Hauptsächlich SF, Fantasy- und Mysteriekram, angefangen bei der Neuauflage von Battlestar Galactica (Starbuck mit Titten, yeah!!) bis zum Schluß der ewige Kult: The X-Files. Damit sind wir kürzlich erst fertig geworden, und so stand die Frage an, was als nächstes kommen soll. Ich begleite Serien immer gerne mit irgendwelchen Freakseiten im Netz, um mir möglichst viel Hintergründe ziehen zu können. Schöne neue Welt! 🙂 Auf der X-philes-Seite www.spookyverse.de oder auf imdb, ich weiß es nicht mehr genau, bin ich irgendwie über David Duchovnys „neue“ Serie „Californication“ gestolpert. Ja, neu. Für uns war sie neu, verdammt nochmal! Wer uns kennt, weiß, dass wir locker und bisweilen etwas schräg drauf sind (wer hätte das nach dem letzten Post nur gedacht..?). Und die Tatsache, dass eine Fernsehserie FSK 18 gewertet ist, hat uns erst recht neugierig gemacht! Seit drei Tagen dreht sich also Californication in unserem Blue Ray Player. Wie erwartet geil, und das in mehrfacher Hinsicht! Der erste Eindruck: Das Analogon zu „Sex and the City“. Eine Serie, ja, ich gebe es gerne zu, die ich vor Jahren schon mit ebensolcher Begeisterung gesehen habe, wie Nicole. Californication ist bis jetzt wirklich ziemlich die exakte Spiegelung: Aus männlicher Sicht, d.h. mit mehr vulgären Ausdrücken, deutlich direkter und mit mehr Titten. 😉 Und es spielt nicht im dauerdunklen Mekka der Großstadtneurotiker, sondern im ewigsonnigen LA, wo es wohl noch mehr auf Äußerlichkeiten und „ich bin schöner/reicher/beliebter/geiler als du!“ anzukommen scheint. Es also genauso kaputt zugeht, wie an der Ostküste, nur irgendwie anders, körperlicher. Die Figur des Hank Moody, eines beziehungsunfähigen, dauerkaputten, rauchenden, saufenden, hin und wieder koksenden und ständig hinter dem nächsten Fick herlaufenden Schriftstellers, mit seiner Ex und der gemeinsamen Tochter aus New York City emigriert (sic!) in einer Art „kreativer Dauerpause“ wird von David Duchovny derart plastisch umgesetzt, dass es schon fast weh tut. Inzwischen sind wir bei Disc 2 der ersten Season angekommen; die einzelnen Folgen sind leider recht kurz, und tatsächlich entwickelt sich jetzt schon aus dem anfänglichen Dauerrausch ein intensiv verstricktes Beziehungsgeflecht mit einigermaßen Tiefgang. Man kann schon auf Disc 1 absehen, wo das insgesamt hinführen wird. Aber der Weg dahin wird ganz sicher interessant! Wir freuen uns auf jede Menge zitatfähige Sprüche und heißer Action!

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