Warum Freeletics dem Fitnesstudio* überlegen ist.

Eins vorweg: Dies gilt für uns. Vielleicht aber auch für euch. Manch Anderer kann aber der klassischen Muckibude aber auch etwas abgewinnen. Nur ändern werden sie da wahrscheinlich nicht allzuviel. Freeletics (und ähnliche Systeme) hingegen reißt einen heraus aus unserer Lethargie, tritt uns in den Arsch und bringt uns sowohl permanent an unsere Grenzen, wie auch an die frische Luft! Man geht einfach raus und zieht das Ding durch, egal was für Wetter ist. Regen? Pah! Sturm? Die Schafe haben noch Locken, also ist das kein Sturm! Schnee und Eis? Eine Herausforderung! Diese Erkenntnis überkam mich gestern mal wieder im Endorphinrausch meines ersten Helldays. Wir erinnern uns: Helldays kommen alle 15 Wochen wieder, genau zwischen zwei Hellweeks, und bringen uns drei Tage lang zwei Workouts. Diesmal hat es mich mit Hermes** und 4/6 Kentauros einigermaßen glimpflich erwischt, während Nicole sich mit Helios und einer doppelten Nyx herumschlagen durfte – und nach anderthalb Stunden pitschnass hereinkam, da das angekündigte Sturmtief “Heini” nach knapp der Hälfte der Workouts den ersten Regen vor sich her trieb.

Hingegen gibt es wohl zwei Typen von Benutzern von Fitnesstudios: Der Archetyp des eisenfressenden Muskelbergs und der Archetyp der jungen, hippen, schwatzenden aber nicht schwitzenden Tussi, die das Gym als eine Art Ausrede oder Rechtfertigung für ihre ausgeprägte Ess- und Verhaltensstörung benutzt. Irgendwo am Rand sind da noch die Verzweifelten, die hier ziemlich erfolgsarm versuchen mittels eines von einem gelangweilten Angestellten zusammengeschusterten “Trainingsplans” ihre eingerosteten Knochen zu mobilisieren und die Fettringe zum Schmelzen zu bringen. Erfolgsarm allein deshalb, weil die klassische Muckibude eins nur bei wenigen schafft: Zu motivieren. Einen da abzuholen, wo der Zivilisationsmensch dringend mal heraus muss: Aus der Komfortzone der heimischen Couch! Wie denn auch, wenn man auch einem Crosstrainer steht, der per Muskelkraft die Maschine antreibt, die einen üblicherweise auf besagte Couch nagelt: Die Glotze. Ja, das muss wohl einer der neuesten Hypes sein – die muskelbetriebene Volksverdummungsmaschine! Mein Gott, Walter!

*) und warum ich mich weigere, “Fitnesstudio” gemäß der Rechtschreibreform mit drei “s” zu schreiben: Es sieht einfach kacke aus! 😉

**) Wem das alles nur griechische Götter sind, und wer wissen möchte, was das in “Arbeit” bedeutet, der möge einfach Laut geben.

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